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Womit ein Energieaudit anfängt

17. März 2026

Bevor jemand durch den Betrieb geht, steht eine unspektakuläre Frage: Welche Zahlen liegen überhaupt vor? Was ein Audit von Ihnen braucht und was es Ihnen zurückgibt.

Berater erklärt etwas am Laptop

Ein Energieaudit beginnt selten mit einer Begehung. Es beginnt mit der Frage, welche Verbrauchsdaten im Haus bereits vorhanden sind — und in welcher Form.

Was vorher zusammenkommt

Je vollständiger diese Grundlage ist, desto kürzer wird der Teil, für den jemand vor Ort sein muss:

  • Strom-, Gas- und Wärmeabrechnungen der letzten drei Jahre
  • Zählerstruktur: welcher Zähler erfasst welchen Bereich
  • Betriebszeiten und, wo vorhanden, Lastgänge
  • Anlagenliste mit Baujahr und Nennleistung
  • Flächen und Nutzungsarten der Gebäude

Was die Begehung dazugibt

Zahlen sagen, wo viel verbraucht wird. Sie sagen nicht, warum. Diesen Teil klärt die Begehung: Regelungen, die gegeneinander arbeiten, Anlagen, die außerhalb der Betriebszeit weiterlaufen, Wärme, die niemand mehr nutzt.

Was am Ende dasteht

Ein Bericht mit Maßnahmen, jede mit Aufwand, Einsparung und Amortisation. Wirtschaftlich sortiert, nicht technisch — die Reihenfolge soll eine Entscheidung tragen und nicht nur eine Möglichkeit beschreiben.

Der Bericht ist damit auch die Grundlage für alles Weitere: Förderanträge, Nachweise und die nächste Bilanz bauen darauf auf.